D-Jugend 06.04.2019 SG Oberweier - SG Altdorf /Ettenheimweiler 4:1 (4:0)

Das zweite Rückrundenspiel führte uns nach Oberweier. Hier wollten wir vor allem sortiert und konzentriert in die Begegnung starten. In den ersten Minuten gelang uns das einigermaßen, doch der Gegner wurde zunehmend taffer und nutzte unsere Unsicherheiten in der Defensive aus. Wir konnten die Bälle nicht konsequent aus dem Rückraum befördern und durch ungenaue Zuspiele ermöglichten wir dem Gegner immer wieder den Ball zu erobern. Die Gegenspieler hatten zu viel Platz für ihre Aktionen - so kam in der 11. Minute der Oberweierer Stürmer im Strafraum frei zum Schuss und traf zu 0:1. Kurze Zeit später fiel das 0:2 durch einen ungedeckten Gegenspieler, der ungestört auf unser Tor zielen konnte. Unglücklicherweise setzte der eigentlich völlig ungefährlicher Ball kurz vor dem Tor nochmal auf und so griffen die Hände unseres Torwarts in Leere. Wir versuchten das Spiel in den Griff zu bekommen, doch leider waren nicht alle konzentriert und bei der Sache, so zeigten wir einige Schwächen am Ball und im Zweikampfverhalten. In der 24. Minute klatsche unser Torwart einen Schuss der Oberweierer nur ab, und der Ball fiel einem freistehenden Stürmer vor die Füße – diese musste den Ball nur noch zum 0:3 ins Tor schieben. Bezeichnend für diese erste Halbzeit konnte der Gegner mit einem weiteren, ungestörten Weitschuss, der vom Tormann völlig unterschätzt wurde, zum Torerfolg kommen. Mit 0:4 gingen wir nach einer desolaten Leistung in die Pause.

In der zweiten Halbzeit war unsere Mannschaft wie ausgetauscht. Der Einsatz stimmte, Zweikämpfe wurden angenommen und auch die Bälle wurden nun konsequent von der Abwehr aus dem Rückraum bugsiert. Nun hatten wir den Gegner besser im Griff, die Abwehr wurde entlastet und es ergaben sich auch immer wieder Chancen für unsere Stürmer. In der 40. Minute wurde dann unser Stürmer im Strafraum zu Fall gebracht . Den Strafstoß verwandelt Mika Fischer souverän und verkürzte zum 1:4 Endstand. Insgesamt präsentierte sich die Mannschaft in der zweiten Hälfte auf Augenhöhe mit dem Gegner und zeigte, was in ihr steckt.
Wir sollten künftig nur 2. Halbzeiten spielen … diese Bilanz wäre hervorragend, doch nun gilt es, auch die Anfangsphase konstant und vor allem wach anzugehen.


Alexandra Herr /Jugendtrainerin