Am 30.12. stand die inzwischen traditionelle AH-Winterwanderung auf dem Programm. Ziel war in diesem Jahr die Ringsheimer Hütte.
Um halb zehn war Treffpunkt am Sportheim. Nachdem man ein abgelaufenes 5-Literfass Bier vernichtet hatte, machte man sich bei windigem, nasskaltem Wetter auf den Weg. Doch kaum „warmgelaufen“, wurden wir schon wieder ausgebremst. Den Rebstock in Münchweier konnten wir nicht links liegen lassen. „Ein schnelles im Stehen“. Mitnichten, aber bevor es richtig gemütlich (ungemütlich) wurde, kriegten wir nochmal die Kurve und zogen weiter.
Nach einer weiteren, kurzen Rast, mit Ausblick auf die wunderschöne Kirche im herrlichen Münstertal und einem Pils im Stehen, erreichte man gegen 13 Uhr das ersehnte Ziel. Marcel Ruf und Sebi Hummel hatten die Hütte freundlicherweise schon vorgeheizt, sodass wir uns unmittelbar auf das Wesentliche konzentrieren konnten. Die Rucksäcke wurden ausgepackt. Wein, Bier, Bacardi, Schnaps, Wurst, Speck, Kuchen, Kaffee, es gab alles was das Herz begehrt. So verbrachte man in geselliger Runde, zwei, drei gemütliche Stunden.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit, begab man sich auf den Rückweg. Am Rebstock kamen wir wieder nicht vorbei. Die meisten hatten scheinbar über Weihnachten nicht genug gegessen und getrunken und so wurden nochmal gespeist und die Nieren wurden weiter durchgespült. Die Füße wurden so langsam schwer und der Alkoholkonsum ging auch nicht spurlos an uns vorbei, aber wir rafften uns nochmal auf und kämpften uns bei dunkler Nacht durchs Wäldeli, in Richtung Wieler.
Mist, das Keglerstüble hat noch offen: “Jungs kommt, auf einen Scheidebecher“. Ich hörte niemanden nein sagen und natürlich blieb es nicht bei einem. So nach und nach wurden die Verluste allerdings sichtbar und die Gruppe schmolz zusehends.
Gegen Mitternacht machten sich dann die letzten Mohikaner auf den Heimweg.

Zitat Harry : „Scheen wars“!
Dem ist nichts hinzuzufügen.